Wer die Wand hochkommt, der schafft auch das Physikstudium!


Unter diesem Motto könnte man wohl das Hochseilparkerlebnis im Mai am besten beschreiben.
Alles begann mit der Frauenförderung der Physik. Das Ganze wurde im Rahmen der Gleichstellungsarbeit des Transregio SFB TR24 "Fundamentals of Complex Plasmas" von J. Wilms, Dr. Greiner und Dr. Block ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Die wenigen Physikstudentinnen sollen sich untereinander besser kennen lernen, ein Team bilden. Und das außerhalb der Uni, die man ohnehin jeden Tag sieht.
Und so konnten rund 20 Physikstudentinnen im Mai einen Tag im Hochseilgarten Eckernförde verbringen.
Bei schönem Wettern ging’s von der Uni aus mit dem Bus los nach Eckernförde. Dort wurden wir bereits vom Team des Hochseilgartens erwartet.
Da dies ein Projekt der Frauenförderung der Physik war, bekamen wir natürlich auch zwei Frauen als Betreuerinnen. Und sie hielten auch schon jede Menge Teamaufgaben für uns bereit. Keine einzige davon wäre alleine zu bewältigen gewesen! Der Höhepunkt war eine ca. 4 Meter hohe Holzwand – komplett glatt – die es zu bezwingen galt. Ein auswegloses Unterfangen, so schien es zunächst. Doch immerhin sind wir Physikerinnen! Wäre ja gelacht, wenn so eine Wand uns bezwingt! Unsere Betreuerin verglich die Wand mit unserem Studium: „Stellt euch vor, diese Wand ist das Physikstudium, was ihr alle schaffen wollt.“
Unsere zweite Betreuerin warf noch ein: „Wie können auch aufhören wenn ihr wollt, dann hat euch die Wand besigt, und eine andere Aufgabe stattdessen machen...“
Spätestens da war der Kampfgeist geweckt! Und wer noch zweifelte, der wurde davon überzeugt, dass sich jede Aufgabe lösen lässt.
Und tatsächlich, nicht mal eine Stunde darauf waren wir beinahe komplett oben. Und es zeigt sich: alles was man braucht ist ein bisschen Biss, Motivation, Ehrgeiz und das richtige Team und dann ist – fast – alles möglich! Wie auch beim Physikstudium braucht man zwar manchmal eine hohe Frustrationsgrenze, doch das nicht-aufgeben und viele verschiedene Ideen der Gruppe sind der springende Punkt, der uns schließlich auch die Wand hochklettern ließ.
Im Anschluss an die Teamaufgaben konnte jeder nochmal selbst seine Grenzen im Hochseilgarten austesten und diverse Routen klettern. Am Ende fehlte beinahe noch ein bisschen Zeit zum Genießen.
Zum Abschluss gab es dann noch ein warmes Abendessen, bei dem man sich nochmal über die Erlebnisse austauschen konnte.
 
Fazit: Gerne wieder!!